Raum der Stille

Die Tannerhof Freunde suchen Unterstützung

19. Januar 2016  |  Burgi v. Mengershausen  |  0

Auf dem Tannerhof Gelände soll ein Raum der Stille entstehen. Denn so etwas fehlt. Ein Raum der Besinnung und des inneren Rückzugs. Auch für kleinere Gruppen geeignet. Einen Raum, der in Bezug zur Natur steht, in Bezug zur Umgebung. Schlicht und ergreifend.

Der Verein der Tannerhof Freunde, hier vor allem Nele v. Mengershausen und Gara Giffhorn als das "Raum der Stille" Kommitee, hat sich die Umetzung dieses wunderschönen Projektes zur Aufgabe gemacht. Immer in Rücksprache mit uns, Burgi und Roger, und mit einer unglaublichen Energie und Hingabe. 

Es gab eine erste Ideensammlung mit Florian Nagler und seinen Studenten des Lehrstuhls für Entwerfen und Konstruieren. Als Projektarbeit sollten die Studenten einen Raum der Stille in einen hier am Gelände stehenden wunderschönen uralten Stadl hinein planen. Herausgekommen sind zum Teil faszinierende Arbeiten. Aber leider stellte sich heraus, dass der Stadl weder von seiner Größe her noch aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet für einen solchen Umbau ist.

Es musste ganz neu überlegt werden. Florian Nagler knüpfte den Kontakt zu Max Zitzelsberger, einem begabten Architekt und Mitarbeiter am Lehrstuhl. Es gab zwei vollkommen gegensätzliche Entwürfe. Der eine ein schlichtes, aber doch modernes flaches Holzgebäude. Der andere ein an eine Kapelle erinnerndes, aber wesentlich schlichter und "roher" erscheinende Ovalbau mit spitzem hohem Schindeldach. Der geeignete Platz musste gefunden werden. Er sollte nicht zu nah bei den Hütten und Türmen sein, denn zusätzlicher "Publikumsverkehr" in diesem Bereich erschien nicht sinnvoll.

So entschieden wir uns für die Wiese südlich des Ateliers. Und entschieden uns für den Ovalbau. Ein ganz anderer Stil als Tannerhof und seine Türme - und gerade deswegen spannend. Ein Schnurgerüst musste her, denn wir hatten Zweifel, ob es nicht zu hoch würde... Von allen Seiten, unten von der Bundesstraße, oben von der Linde, von der Alten Tann Terrasse aus, von den Almzimmer Balkonen, überall wurde dieses Gerüst begutachtet und imaginiert, wie der neue Bau wohl wirken würde.

Mit dem Kreisbaumeister, Bürgermeister, Gemeinderat wurden Gespräche geführt. Wie kann so etwas genehmigt werden? Wie könnte Bayrischzell und das Tal mit einbezogen werden? Vielleicht als weiterer Bestandteil des Kapellenweges? Neben all den barocken oder anderen Kleinod-Kapellen eine Moderne?

Die größte Herausforderung bleibt die Finanzierung.

Der gemeinnützige Verein als Bauherr hat kein eigenes Vermögen. Der Tannerhof selbst muss die große Investition und den Umbau 2011 finanziell stemmen. Bleibt nur der Weg der Spenden Finanzierung. Die alte Idee des Baustein Verkaufs wurde kreativ neu belebt und seit Herbst 2015 bekommt jeder Spender ab 500€ einen wunderschönen in einer Potsdamer Ziegelei hergestellten Baustein. Es gab schon viele begeisterte Spender. Unter anderem auch die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee.

20.000€ von den benötigten 150.000€ sind bereits zusammengekommen. Aber der Weg ist noch weit...

Und mit diesen vielen Blog Worten wollen wir im Namen des Vereins der Tannerhof Freunde einfach mal der großen weiten 2.0 Welt kundtun, dass Spenden höchst willkommen sind.

Hier gibt es weitere Infos.

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