Tannerhof, Tex und TV Noir

Von einer herzlichen Verbindung

14. January 2017  |  Yvonne Aschoff  |  0

Es wird mal Zeit, ein wenig von Tex zu erzählen. Und von TV Noir. Und wie es zur ersten Begegnung am Tannerhof kam, die dann aber irgendwie eine Wiederbegegnung war. Und von Tex‘ aktueller Tournee. Und davon, wie es Künstlern so am Tannerhof geht. Und wie es dem Tannerhof mit den Künstlern geht…

Tex Drieschner ist ja vielen ein Begriff – entweder als einfühlsamer und wirkgewaltiger Musiker, der mit wunderschönen Texten und Melodien verzaubert – oder als Gründer, Moderator und Seele von TV Noir. Die fröhlichen, lebendigen, Zuhörer-nahen Konzerte und Gespräche – die nicht zuletzt von Tex‘ Intuition leben, ohne Regelwerk einfach passieren dürfen und schon oft jungen, begabten Künstlern den Weg auf die Bühne bereitet haben – gelten als Bereicherung der intellektuellen deutschen Musikszene.

Ein TV Noir Konzert war es dann auch, das Tex und den Tannerhof erstmals zusammenführte. Als Tex vor vier Jahren als crowdfunding-Idee für TV Noir Wohnzimmerkonzerte versteigerte, schlug Roger zu und holte Tex mit Jan Plewka an den Tannerhof in den großen Saal. Man darf jetzt schon ein bisschen schwülstig sein und sagen, es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. In dieser Generation.

Denn es gab, wie sich zufällig beim Blick in die Chronik herausstellte, bereits eine enge Verbindung zwischen dem Tannerhof und Tex‘ Familie: Die Urgroßeltern waren bereits in den Gründungsjahren am Tannerhof beschäftigt – aber speziell Tex‘ Großmutter verdankte wohl das rettende Eingreifen und Umsiedeln in ein Internat den von Mengershausens, als es einen schicksalshaften Einschnitt im Leben ihrer Eltern gab. Tex‘ Eltern wiederum waren ganz unabhängig davon über ihre eigenen Kontakte mit dem Haus verbunden.

Der Tannerhof und Tex gehören also irgendwie zusammen und die Freundschaft wirkt stets für beide Seiten befruchtend: So bescherte Tex uns mit seinem Neujahrskonzert All is quiet on New Year’s Day einen wunderbar sanften Start ins Jahr 2017. Dafür hat er es genossen, sich vor seiner großen Konzert-Tournee im Seminarraum ein kleines Studio einrichten und sich dort auf die kommenden Wochen technisch vorbereiten zu können. Aber auch zum Krafttanken und Sammeln war der Aufenthalt gedacht – typisch Tex, der den Tannerhof-Gästen auch davon etwas abgibt: der geprüfte Yoga-Lehrer bot z.B. eine 'aktive, dynamische Meditation' vorm Frühstück an - Erdung & Power als Start in den Tag.

Manchmal ist alles so schön einfach und rund. Die Tannerhof Residencies für Künstler sind eben auch deswegen sehr beliebt, da fließen gute Energien und man kann getrost von Herz-, Seelen-, und Kraftgewinn für alle sprechen: Künstler, Tannerhof und Gäste sind auf’s Entspannteste miteinander in Interaktion.

Just for fun.

Viel Glück, Tex! – wir wünschen Dir eine wogende Tournee!

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