September – nach dem Sommer ist vor dem Herbst

Der Tannerhof macht sich ans Ernten und Erden…

06. September 2018  |  Yvonne Aschoff  |  0

Schön, diese Zwischenzeit. Nicht mehr Sommer und noch nicht ganz Herbst. Ein Übergang, den die Erde so fließend vollzieht, dass ihn der Mensch erst mit Verzögerung wahrnimmt – ihm dann aber unwillkürlich folgt. Dieser Übergang ist auch eine Einladung an uns, es der Erde gleichzutun: Runterfahren, Kräfte speichern, sich sammeln, ruhig werden.
Nach dem überbordenden Sommer, der verschwenderisch war mit seinen hohen Temperaturen und langen Schönwetterperioden, erfreuen nicht nur wir uns am Tannerhof einer ebenso verschwenderischen Ernte: Äpfel, Birnen, Zwetschgen sind in einer solchen Fülle vorhanden, dass man ganz großzügig wird beim Pflücken und Klauben. Die sommerliche Leichtigkeit haben wir an einem fröhlichen Erntetag noch einmal zelebriert. Das Verarbeiten der Früchte, die so vollgesogen sind mit Sonne und guter Energie, noch dazu vollkommen frei von Dünge- oder Spritzmitteln, obliegt nun unserem Küchenteam. Es wird Marmeladen geben, Chutneys, Gelees, Säfte, Apfelmus, Zwetschgenkompott – alles im wahrsten Wortsinne sonnengereift. Diese Schätze nun zu verarbeiten  und unsere Gäste dann mit reinem, puren Geschmack verwöhnen zu können – das erdet! Das bindet uns – nicht zuletzt mit Dankbarkeit – an das, was wir einfach so geschenkt bekommen und uns nehmen dürfen.

Kann sein, dass dies auch einlädt, im Übertragenen auf die eigene Ernte zu blicken: was hat das Jahr einem bisher geschenkt? Wieviel Gutes hat es schon gegeben und wofür darf man dankbar sein? Was darf man einfach annehmen und als Kraft speichern, bevor es in die stillen Monate geht.

Eine wunderbare Möglichkeit, diese Zeit des Kräftebündelns  ganz bewusst  für sich zu nutzen, ist das Heilfasten. Sich selbst zu klären, eine intensive Zeit des bewussten Seins zu verbringen, sich zu erden und den Fokus auf das Verbindende zu richten. Dabei das goldene Licht zu genießen und auf Herbstwanderungen den Kontakt mit Landschaft und Natur aufzunehmen: Ein ganz persönliches Ernten und Erden!

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