04. May 2011  |  Burgi v. Mengershausen  |  0

Weiterhin läuft alles gut und wir sind im Zeitplan – sehr wichtig bei unserem ehrgeizigen Zeitfenster. Jeden Tag passiert etwas und die Schnelligkeit der Veränderungen ist beeindruckend.

In der Zwischenzeit wurde der Anbau der Alten Tann aus den 50er-Jahren komplett abgetragen. Der vordere alte erhaltenswerte Teil des Bauernhauses steht nun sehr zierlich da – fast zu bescheiden. Interessant, wie der überhöhte hintere Anbau die Wahrnehmung verschoben hat. Der Berliner Verbau zur Sicherung der doch tiefen Baugrube wurde fertiggestellt und es wird nun fleißig gegraben. Seit vorgestern steht auch der Kran da – nun geht es schnell weiter.

Im Bereich der Hüttentürme sind alle 4 Baugruben ebenfalls fertig ausgehoben, es wird bereits fundamentiert und verschalt. Der Holzanbau an die Neue Tann wurde abgetragen und dort entsteht ein neues ebenerdiges Fundament. Ebenso wurden die Bäder im Haupthaus der Westzimmer entfernt, für neue, größere Bäder. Die Vorbereitungen für das geschlossene Treppenhaus sind im Gange – der alte Fliesenboden im Erdgeschoss ebenfalls entfernt (jedoch nicht die original Sollnhofer Platten!), hier freuen wir uns schon auf einen schönen Holzfußboden.

Der zukünftige Fitnessraum im Obergeschoss des Badehauses verspricht sehr spannend zu werden. Dort wurden die beiden Räume zusammengelegt, die Seitenwände und Decke zum Dachstuhl ebenfalls entfernt und so entstand ein großer hoher Raum mit sagenhaftem Ausblick über die Dächer des Tannerhofs auf das Schönfeldjoch. Wir stellen uns schon immer vor, wie es wohl sein wird, dort zu radeln oder zu laufen … eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Kellerdasein!

Die Zusammenarbeit mit dem Bauleiter Florian Becker und den Handwerkern klappt sehr sehr gut. Wir haben das Gefühl, dass alles wohl organisiert ist.
Wir verbleibenden Damen auf dem Tannerhof arbeiten weiter an den neuen Tannerhof-Angeboten – sehr umfassend und herausfordernd. Alles muss gut überlegt und recherchiert sein … Roger forscht nach interessanten Einrichtungs- und Beleuchtungsobjekten.

Noch eine schöne Nachricht: Maisi, eine der vier schwangeren Hochlandrinddamen, bekam am Ostersonntag ihren zweiten Nachwuchs. „Wulle“, ein sehr lebhaftes, helles Kälbchen galoppiert und springt seitdem über die Wiese.  Täglich warten wir auf die nächsten Geburten. Das ganze bauliche Treiben scheint die Rinder in keinster Weise zu stören – sie grasen gemütlich auf ihrer Wiese und genießen den Frühling. Peter und Paul, die zwei Lamas, wurden vorsorglich nach Osterhofen umgesiedelt – dort haben sie ihre Ruhe und haben sogar noch Ansprache durch Lamakollegen.

Mit lieben Grüßen von der Baustelle

Burgi v. Mengershausen und Roger Brandes

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