So fastet man richtig

Fasteninfo für Ihre Fastenkur

Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie ein Fasten Urlaub am Tannerhof abläuft: 

Vorbereitung: Neben der mentalen Einstimmung empfehlen wir ein bis drei Tage vor Ihrer Abreise zur Fastenkur im Urlaub Entlastungstage (z.B. Obst-, Kartoffel-, Rohkosttag) einzulegen, damit sich nur pflanzliche Nahrungsreste im Darm befinden.

Fastenbeginn: Am ersten Fastentag bekommen Sie zum Abführen das berühmte Glaubersalz (40 g bittere Salzlösung). Dadurch wird der Darm gereinigt – je gründlicher die Darmentleerung, desto weniger Hungergefühle treten auf und umso leichter beginnt Ihre Fastenkur. Wichtig ist, dass Sie an diesem Tag besonders viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

An diesem und den weiteren Tagen bekommen Sie morgens einen Kräutertee auf Ihr Zimmer gebracht (Hütten- und Turmbewohner trinken ihren Morgentee in der Fastenstube), mittags gibt es eine milde Gemüsesuppe im Faster-Zimmer und abends einen frisch gepressten Obst-, Gemüsesaft und/oder Buttermilch.

Arzttermin: Damit die Fastenkur für Sie eine gute Erfahrung wird, ist ärztliche Begleitung und Überwachung sinnvoll und notwendig. Nicht jeder kann fasten und nicht jeder darf fasten – einige Laborwerte sollten kontrolliert und, falls Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, deren Einnahme während der Zeit des Fastens besprochen werden.

Trinkmenge: Zwischen den „Mahlzeiten“ sollten Sie immer wieder reichlich trinken (ca. 3 l), Tee oder Mineralwasser (je nach Belieben still oder mit Kohlensäure), gerne mal mit frisch gepresstem Zitronensaft oder auch heißem Wasser mit Ingwer, das wärmt herrlich von innen. Das reichliche Trinken ist wichtig zur Vermeidung von Kreislaufproblemen und zur Unterstützung der Nieren, neben Leber und Haut unsere wichtigsten Ausscheidungsorgane.

„Umstellungstag“: So gegen den zweiten oder dritten Fastentag können deutliche Unterzucker-Symptome mit großem Schwächegefühl, Zittrigkeit, leichter Übelkeit und Kopfschmerzen auftreten. Ein kräftiger, kreislaufanregender grüner Tee mit Honig kann dieses Tief schnell wieder ausgleichen und meist lässt es sich dann ohne größere Probleme weiterfasten.

Heuwickel: Der Heuwickel ist eine sinnvolle Begleittherapie in der Fastenkur und unterstützt die Leberfunktion. Auf Wunsch wird er Ihnen vor der Suppe auf Ihr Zimmer gebracht und Sie werden darin eingewickelt – eine schönere Mittagsruhe gibt es nicht.

Einläufe: Dreimal in der Woche bekommen Sie einen Einlauf verabreicht, damit Ihr Darm wieder gut durchgeputzt wird und eine mögliche „Rückvergiftung“ durch die Gallensäuren vermieden wird. Alternativ kann man auch das mildere Bittersalz einnehmen.

Basenpulver: Da während des Fastens vermehrt saure Stoffwechselprodukte anfallen, kann bei Bedarf mit einem Basenpulver ausgeglichen werden. Viele Faster empfinden das als sehr wohltuend, außerdem wird durch die Urinalkalisierung die Bildung von Harnsäurekristallen vermindert.

Bewegung: Maßvolle Bewegung ist für das Fasten sehr wichtig, weil die vermehrte Atmung ebenfalls ein Ausscheidungsweg für die sauren Stoffwechselprodukte ist. Es geht Ihnen beim Fasten wesentlich besser, wenn Sie sich bewegen – und Sie werden staunen, wozu Sie fähig sind!

Begleitende Behandlungen: Unsere Fastenpauschalen enthalten Behandlungen, die eine Fastenkur sinnvoll bereichern können. Wechselgüsse regen den Kreislauf an, Solebäder den Stoffaustausch über die Haut. Bei der Lymphdrainage wird die Entgiftung angeregt, durch eine Fußreflexzonenmassage die Durchblutung der Nieren. Saunagänge oder regelmäßiges Bürsten stärken ebenfalls die Haut. Natürlich können Sie auf Wunsch auch Ihr individuelles Behandlungspaket zusammenstellen.

Seele: Viele Faster erzählen von ihrer Fasteneuphorie, die durch einen geringeren Abbau von Serotonin in der Fastenzeit hervorgerufen wird. Dadurch wird übrigens auch der Schlaf leichter, aber keine Sorge, Sie brauchen nicht so viel. Gönnen Sie Ihrer Seele während der Fastenzeit schöne Bücher, gute Musik, lassen Sie auch einmal bewusst Stille zu und nützen Sie die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen.

Dauer des Fastens: Das hängt davon ab, wie viel Zeit Sie mitbringen und warum Sie fasten. Für den Erstfaster haben sich 7 Tage Fasten und 2-3 Tage Aufbau als optimal herausgestellt - somit die 10 Tage.  Die hier angebotene eine Woche Fasten ist eher für Erfahrene zu empfehlen, die dann zu Hause weiter fasten oder zu Hause den Aufbau machen. Geht es beim Fasten um gesundheitliche Anliegen, ist es natürlich besser, auf mindestens 10 Tage reines Fasten zu kommen. 

Fastenbrechen und Aufbau: Der Apfel am Fastenbrecher-Tag symbolisiert das Kauen. Dies ist für den Aufbau die wichtigste Botschaft. Jeder Bissen sollte 30- bis 40-mal gekaut werden. Langsames bewusstes Essen ist einer der wichtigsten Schritte in Richtung Ernährungsumstellung. Der Aufbau sollte ca. ein Drittel der Fastenzeit betragen und gewöhnt Ihren Magen wieder Schritt für Schritt an das Essen. Sie werden erstaunt sein, wie intensiv alles schmeckt!
Und danach? Wenn es Ihnen um eine nachhaltige Ernährungsumstellung geht, wäre es schön, wenn Sie dann noch Zeit hätten. Damit Sie ein paar weitere Tage mit lowcarb Schlanken Tanne intelligent essen lernen und evtl. nach einer Einzel-Ernährungsberatung mit einem auf Sie und Ihre Lebensumstände abgestimmten Plan motiviert nach Hause gehen können.

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