30. May 2011  |  Burgi v. Mengershausen  |  0

Weiterhin kann es kein besseres Bauwetter geben und wir kommen gut voran – kleinere Wolkenbrüche zwischendurch sind eher angenehm, die Baugrube der Alten Tann hat das bisher gut verkraftet.

Wieder sind wir um einiges weiter: Das Fundament des neuen Anbaus der Alten Tann wurde gegossen – es mutet interessant an, in dieser riesigen Fläche schon die Aufzugschächte ausmachen zu können. Der vordere historische Teil bleibt ja bestehen und wenn man nun durch die Eingangstüre tritt, kann man nun direkt in die Baugrube blicken – wie ein Kulissengebäude in einem Film … Letzte Woche haben wir uns noch einmal mit den Architekten Gedanken über die Einrichtung der Alten-Tann-Zimmer gemacht – lassen Sie sich überraschen, es war ein kreativer Nachmittag und Abend und wir sind schon richtig gespannt auf die Umsetzung.

Übrigens stehen schon die Namen für diese neuen Zimmer: In der Alten Tann werden Sie in Almzimmern wohnen, benannt nach umliegenden Almen, die man auch gut erwandern kann – so z. B. die „Himmelmoosalm“, die „Freudenreichalm“ oder die „Tanneralm“ …  Es kann keine schöneren Namen für diese Zimmer geben!

So weit sind wir bei den neuen Lufttürmen leider noch nicht – zumindest was die Namensgebung betrifft. Bisher ist es der Nord-Süd-West-und Ostturm … Hier sind wir noch auf der Suche nach den richtigen Begriffen – es darf nicht verkitscht oder auch zu „schwer“ sein. Aber es wird uns bestimmt noch etwas einfallen – und wenn Sie eine Idee haben, bitte gerne! Baulich geht es dort allerdings rasant voran. Die unteren Stockwerke stehen und übernächste Woche werden schon die Zimmereraufbauten vom
1. und 2. Stock geliefert.

Viel passiert auch in der Neuen Tann. Wir sprachen immer davon, dass dort nicht viel umgebaut wird – nur ein paar neue Bäder und ein neues abgeschlossenes Treppenhaus … Aber was das nun in der Praxis bedeutet, überrascht doch. Der Eingangsbereich dieses Hauses wurde nun vollkommen auf 3 Etagen entkernt – und man kommt beim Eintreten in einen nahezu sakralen Raum – mit Blick bis aufs Dach. Schade, dass es so nicht bleiben kann – es hat wirklich eine besondere Atmosphäre! Bei all dem Ab- und Umbau wird einem doch sehr bewusst, was für ein wunderschönes Jahrhundertwende-Gebäude die Neue Tann ist. Das berührt – dieser neue emotionale Zugang zu den uns seit vielen Jahren altbekannten Häusern! Wir lernen sie neu kennen.

Erfreut sind wir weiterhin von der guten Arbeitsatmosphäre mit allen beteiligten Firmen, unseren Haus-Handwerkern und dem Architekturbüro Nagler – die Stimmung ist kreativ und konstruktiv!

In diesem Sinne verbleiben wir mit herzlichen Grüßen von der Baustelle

Burgi v. Mengershausen und Roger Brandes

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