Fastenarten im Vergleich: Buchinger, F.X. Mayr, Intervall, Saftfasten
Buchinger, F.X. Mayr, Intervallfasten und Saftfasten unterscheiden sich in Ablauf und Schwerpunkten – ein sachlicher Überblick über die Fastenmethoden aus dem Naturhotel Tannerhof.

Die bekanntesten Fastenarten sind Heilfasten nach Buchinger, die F.X. Mayr-Methode, Intervallfasten und Saftfasten. Sie unterscheiden sich vor allem in Ablauf und Schwerpunkten – kompakt über Tage oder integriert in den Alltag. Ihr gemeinsames Ziel ist die Reinigung und Erneuerung des Körpers über die Autophagie.
Das Wichtigste in Kürze
- Fastenarten unterscheiden sich nicht in einer Sicherheitsfrage, sondern in Ablauf und Schwerpunkten: Buchinger und F.X. Mayr sind beide seriös und etabliert.
- Heilfasten nach Buchinger ist Kompaktfasten über mehrere Tage, getragen von Tee, Wasser, milder Gemüsesuppe und frisch gepressten Säften.
- Die F.X. Mayr-Methode setzt auf Schonung, eine milde, leicht verdauliche Kost und die Kauschulung – gründliches, bewusstes Kauen.
- Intervallfasten, etwa im 16/8-Rhythmus, ist kein Ersatz für das Kompaktfasten, sondern dessen Übersetzung in den Alltag.
- Allen gemeinsam ist das Ziel der Autophagie, des zellulären Recyclings – am Naturhotel Tannerhof wird seit über 70 Jahren nach Buchinger gefastet, ärztlich begleitet.
Welche Fastenarten es gibt
Wer sich mit dem Fasten beschäftigt, stößt schnell auf mehrere Namen: Heilfasten nach Buchinger, die F.X. Mayr-Methode, Intervallfasten, Saftfasten. Auf den ersten Blick wirken sie wie konkurrierende Schulen, zwischen denen man sich entscheiden müsste. Tatsächlich beschreiben sie unterschiedliche Wege zu einem ähnlichen Ziel. Der Unterschied liegt im Ablauf und in den Schwerpunkten, nicht in einer Rangordnung der Seriosität.
Dieser Überblick ordnet die wichtigsten Fastenarten sachlich ein – was sie ausmacht, wie sie sich im Ablauf unterscheiden und was sie verbindet. Am Naturhotel Tannerhof wird seit über drei Ärztegenerationen nach Buchinger gefastet, immer ärztlich begleitet; wer die Methode des Hauses im Detail ansehen möchte, findet sie auf der Seite zur Buchinger-Methode. Der Vergleich hier bleibt davon unabhängig: Er beschreibt die Methoden, nicht ihre Bewertung gegeneinander.
Ein Punkt vorweg, der für alle gilt: Fasten ist mehr als eine Diät. Es ist eine Therapiemethode, eine Reinigung auf vielen Ebenen und eine Begegnung mit sich selbst. Gewichtsverlust kann ein Nebeneffekt sein, der Kern liegt woanders – beim gemeinsamen Ziel, das weiter unten genauer beschrieben wird.
Heilfasten nach Buchinger
Heilfasten nach Buchinger ist der bewusste, zeitlich begrenzte Verzicht auf feste Nahrungs- und Genussmittel. Es ist die bekannteste Form des Heilfastens im deutschsprachigen Raum und geht auf den Arzt Otto Buchinger (1878–1971) zurück, der das Fasten aus der Volksheilkunde in eine ärztlich geführte Methode überführte.
Das Besondere ist der Ablauf als Kompaktfasten über mehrere Tage, getragen von Flüssigkeit. Anders als bei einer reinen Nulldiät bleibt der Körper nicht ganz ohne Zufuhr: Ein Rhythmus aus milden Flüssigkeiten trägt durch den Tag und gibt dem Stoffwechsel etwas Substanz. Morgens ein Kräutertee, mittags eine milde Gemüsesuppe, abends ein frisch gepresster Obst- oder Gemüsesaft, dazu über den Tag reichlich Flüssigkeit. Dieser Aufbau hält den Menschen in Bewegung, statt ihn lahmzulegen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Tiefe der Umstellung. Je länger gefastet wird, desto tiefer reichen die Effekte – ein Grund, warum Buchinger-Fasten typischerweise über fünf Tage und mehr angelegt ist. Wie verträglich das ist, zeigt eine große Beobachtungsstudie von Wilhelmi de Toledo und Kolleginnen aus dem Jahr 2019, veröffentlicht in PLOS One: Begleitet wurden 1.422 Menschen über Fastenperioden von vier bis einundzwanzig Tagen nach der Buchinger-Methode, ohne schwere oder dauerhafte unerwünschte Wirkungen, bei deutlich steigendem körperlichem und emotionalem Wohlbefinden.

Die F.X. Mayr-Methode
Die F.X. Mayr-Methode geht auf den österreichischen Arzt Franz Xaver Mayr zurück und ist ebenfalls eine seriöse, etablierte Fastenform. Ihr Leitprinzip ist die Schonung: Der Verdauungstrakt wird über eine milde, leicht verdauliche Kost entlastet, damit Magen und Darm zur Ruhe kommen.
Im Mittelpunkt steht die Kauschulung. Jeder Bissen wird sehr gründlich, langsam und bewusst gekaut – ein Element, das auch beim Buchinger-Fastenbrechen am Tannerhof eine Rolle spielt, dort beim Apfel, jeden Bissen dreißig- bis vierzigmal gekaut. Die F.X. Mayr-Methode macht dieses gründliche Kauen zum tragenden Schwerpunkt und kombiniert es mit der sogenannten milden Ableitungsdiät: leicht verdauliche, schonende Speisen, die die Verdauung beruhigen.
Der Unterschied zu Buchinger liegt damit im Ablauf und im Schwerpunkt, nicht in den Indikationen und nicht in einer Sicherheitsfrage. Wo Buchinger als Kompaktfasten weitgehend auf feste Nahrung verzichtet, arbeitet F.X. Mayr mit milder, fester Schonkost und dem geschulten Kauen. Beide Wege zielen auf dieselbe Reinigung und Erneuerung.
Intervallfasten
Intervallfasten ist die Fastenform, die sich am leichtesten in den Alltag einfügt. Statt mehrerer zusammenhängender Fastentage wechseln sich kürzere Ess- und Fastenfenster ab. Die bekannteste Variante ist das 16/8-Schema: sechzehn Stunden ohne Nahrung, acht Stunden, in denen gegessen wird. Andere Rhythmen arbeiten mit ganzen Fastentagen pro Woche.
Wissenschaftlich gut aufgearbeitet ist das Prinzip in der vielzitierten Übersichtsarbeit von de Cabo und Mattson, 2019 im New England Journal of Medicine erschienen. Die Autoren beschreiben das sogenannte metabolische Umschalten (metabolic switching): Wenn die Essenspausen lang genug sind, stellt der Stoffwechsel von der Verwertung von Glucose auf Ketonkörper aus der Fettverbrennung um. Genau dieser Wechsel ist es, der auch beim mehrtägigen Fasten greift – beim Intervallfasten wird er regelmäßig in kleinerem Maßstab angestoßen.
Wichtig ist die Einordnung: Intervallfasten ist kein Ersatz für das Kompaktfasten nach Buchinger. Es ist die Form, die Benefits einer Fastenwoche in normale Wochen zu übersetzen und im Alltag zu halten. Am Tannerhof ist Intervallfasten – etwa als Schlanke Tanne Intervall – deshalb die empfohlene Alltags-Integration nach einer Fastenwoche, nicht deren Alternative.
Saftfasten
Saftfasten bezeichnet eine Fastenform, bei der frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte den Tag tragen, ergänzt um Wasser und ungesüßte Tees. Die Säfte liefern Vitamine, Mineralstoffe und etwas Energie, während auf feste Nahrung verzichtet wird. Im Ablauf ähnelt das dem Buchinger-Fasten, das frisch gepresste Säfte ebenfalls einsetzt – beim klassischen Heilfasten nach Buchinger sind die Säfte allerdings ein Baustein neben Tee, Wasser und milder Gemüsesuppe, nicht die alleinige Grundlage.
Als eigenständige Methode liegt der Schwerpunkt des Saftfastens auf der Flüssigkeit als Träger und auf der leichten, pflanzlichen Zufuhr. Es ist niedrigschwellig und lässt sich gut über wenige Tage anlegen. Wie bei jeder Fastenform gilt: Welche Variante im Einzelfall passt und wie lange sie sinnvoll ist, gehört bei gesundheitlichen Fragen in die ärztliche Klärung.
Fastenarten im direkten Vergleich
Die folgende Übersicht stellt die vier Fastenarten nach Ablauf und Schwerpunkt nebeneinander. Das gemeinsame Ziel – Reinigung, Erneuerung, Autophagie – ist allen vier gemein und steht deshalb in einer eigenen Spalte.
| Methode | Grundprinzip / Ablauf | Schwerpunkt | Gemeinsames Ziel |
|---|---|---|---|
| Heilfasten nach Buchinger | Kompaktfasten über mehrere Tage, getragen von Tee, Wasser, milder Gemüsesuppe und frisch gepressten Säften | Tiefe der Umstellung über mehrere Fastentage | Reinigung, Erneuerung, Autophagie |
| F.X. Mayr | Schonung über milde, leicht verdauliche Kost (milde Ableitungsdiät) | Kauschulung – gründliches, bewusstes Kauen | Reinigung, Erneuerung, Autophagie |
| Intervallfasten | Wechsel aus Ess- und Fastenfenstern, etwa 16/8 | Alltags-Integration der Fastenwirkung | Reinigung, Erneuerung, Autophagie |
| Saftfasten | Frisch gepresste Säfte, Wasser und Tee statt fester Nahrung | Flüssigkeit als Träger, leichte pflanzliche Zufuhr | Reinigung, Erneuerung, Autophagie |
Die Tabelle zeigt das Muster: Die Unterschiede sind Unterschiede des Wie, nicht des Wohin. Kompakt oder integriert, mit Säften oder mit Schonkost, über Tage oder im Tagesrhythmus – die Fastenarten setzen unterschiedliche Akzente auf demselben Grundgedanken.
Das gemeinsame Ziel: Autophagie
So verschieden die Abläufe sind, im Körper laufen verwandte Prozesse. Zwei Ebenen sind dabei zu unterscheiden, die oft miteinander vermischt werden.
Die erste Ebene ist die Fettverbrennung. Gehen die schnell verfügbaren Kohlenhydratspeicher zurück, stellt der Stoffwechsel von Glucose auf Fettsäuren und Ketonkörper um. Das ist die energetische Seite – der Körper gewinnt seine Energie zunehmend aus eigenen Reserven. Die zweite Ebene ist die Autophagie: körpereigene Recycling- und Reinigungsprozesse auf Zellebene, bei denen Zellbestandteile abgebaut, verwertet und neu geordnet werden. Wie grundlegend dieser Mechanismus ist, zeigt der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2016, der an Yoshinori Ohsumi für die Entdeckung der Mechanismen der Autophagie ging. Schöner umschrieben: Überall wird geputzt – zellulär, vaskulär, im Bindegewebe, im Darm, im Gehirn, in Leber und Nieren.
Diese beiden Prozesse sind das verbindende Element der Fastenarten. Ob das Umschalten in die Ketose über mehrere Tage tief greift oder im Intervall regelmäßig angestoßen wird – das Ziel der Reinigung und Erneuerung ist dasselbe. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist breit dokumentiert: Die Leitlinien zur Fastentherapie stammen von der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE), ursprünglich 2002 publiziert und 2013 aktualisiert; weitere Studien zur Fastentherapie sind bei der ÄGHE einsehbar. Sie ordnen den Einsatz unter fachlicher Begleitung unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen, Bluthochdruck, dem metabolischen Syndrom, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Migräne, Diabetes mellitus Typ II und Depressionen ein.
Welche Fastenart wofür
Statt einer Rangfolge lohnt der Blick darauf, was die Methoden im Schwerpunkt leisten:
- Heilfasten nach Buchinger eignet sich für die kompakte, tiefe Zäsur über mehrere Tage – eine bewusste Auszeit, in der die Umstellung Raum bekommt.
- F.X. Mayr legt den Schwerpunkt auf Verdauung und Kauschulung über eine milde, schonende Kost.
- Intervallfasten trägt die Fastenwirkung in den Alltag, als dauerhafte Form für normale Wochen.
- Saftfasten ist ein niedrigschwelliger, flüssigkeitsgetragener Einstieg über wenige Tage.
Am Naturhotel Tannerhof wird nach Buchinger gefastet – das ist die Methode des Hauses, seit über 70 Jahren ärztlich begleitet und in der DNA des Hauses verankert. Intervallfasten kommt als Anschluss hinzu, um die Wirkung einer Fastenwoche in den Alltag zu übersetzen. Welche Form im Einzelfall passt, gehört nicht in eine allgemeine Formel, sondern bei gesundheitlichen Fragen in das Gespräch mit dem ärztlichen Team.
Fasten am Tannerhof: Buchinger, ärztlich begleitet
Am Tannerhof ist das Fasten keine Kurform von der Stange, sondern eine vertraute Praxis. Ärztliche Begleitung ist beim Fasten nicht grundsätzlich zwingend, aber sinnvoll – am Tannerhof gehört sie immer dazu, weil die medizinische Erfahrung des Hauses mit dem Fastenprozess zusammengehört. Die Ärzte am Tannerhof sind Experten im Fasten.
Den Kern bildet das ärztliche Aufnahmegespräch am ersten Fastentag, also am Tag nach der Anreise. Es ist holistisch angelegt: Anamnese, körperliche Untersuchung inklusive Bioimpedanzanalyse zur Messung der Körperzusammensetzung und ein Medikamentenabgleich gehören dazu, ebenso die Fragen, die den Menschen meinen – warum fasten, welche Ziele am Tannerhof neben dem Fasten bestehen und welche Fastenerfahrung bereits vorliegt. Die vor der Anreise gebuchte Aufenthaltsdauer lässt sich ab diesem Gespräch gemeinsam mit dem ärztlichen Team anpassen, oft auch verlängern. Am Ende steht ein Abschlussgespräch, in dem ausgewertet wird, was sich verändert hat, und in dem die Ernährung für den Alltag besprochen wird – häufig die Schlanke Tanne Low Carb, die hauseigene Low-Carb-Kostform, oder Intervallfasten als Alltagsform.
Das begleitende Therapieangebot ist bewusst breit, weil Fasten mehr ist als eine Ernährungsumstellung für ein paar Tage. Zu den medizinischen Anwendungen zählen die Bioimpedanzanalyse, das IHHT-Höhentraining je nach Programm und, wenn ärztlich passend, die Ozon-Eigenbluttherapie. Dazu kommen Wickel und Auflagen wie der leberunterstützende Heublumenwickel, Aromawickel sowie Moor- und Warmpackungen, Bäder und Güsse wie der Kneipp'sche Wechselguss und magnesiumreiche Entschlackungsbäder, Massagen wie die Fastenmassage, die Entschlackungsmassage mit Königsöl oder die Azidosemassage, Lymphdrainage und Fußreflexzonenmassage, dazu Atemtherapie. Bewegung bleibt maßvoll dabei: moderates Grundlagenausdauertraining und moderates Krafttraining, Yoga, Feldenkrais und Tai Chi, ergänzt um die vollen Anlagen am Haus mit dem Tannerhof Spa und der BadeHarpfe mit ihrem 25-Meter-Outdoor-Naturpool, der den Blick zwischen Wendelstein und Sonnwendjoch öffnet. Für die mentale Seite begleiten psychotherapeutisches Coaching, Naturcoaching, Business- und Kommunikationscoaching sowie Kunsttherapie.
All das geschieht in Bayrischzell, zwischen Almwiese, Bergbach und klarer, reiner Bergluft. Umgebung und ärztliche Begleitung wirken gleichwertig – Fasten in einer berührenden Landschaft ist wesentlich intensiver. Mein Versteck in den Bergen bekommt im Fasten eine eigene Tiefe. Wer den konkreten Rahmen ansehen und online buchen möchte, findet ihn im Programm Body Detox, eingebettet in den Hub Heilfasten und Schlanke Tanne.

Fasten am Tannerhof entdecken
Das Naturhotel Tannerhof bietet Heilfasten nach Buchinger seit über 70 Jahren an: ärztlich begleitet, fastenerfahren in allen Abteilungen und eingebettet in Bayrischzell, zwischen Almwiese, Bergbach und dem Blick zum Wendelstein. Wer den konkreten Rahmen ansehen und online buchen möchte, findet ihn im Programm Body Detox und auf der Seite zur Buchinger-Methode.
FAQs
Zu den bekanntesten Fastenarten zählen Heilfasten nach Buchinger, die F.X. Mayr-Methode, Intervallfasten und Saftfasten. Sie unterscheiden sich in Ablauf und Schwerpunkten: kompakt über mehrere Tage, integriert in den Alltag, mit Schonkost und Kauschulung oder flüssigkeitsgetragen. Ihr gemeinsames Ziel ist die Reinigung und Erneuerung des Körpers über die Autophagie.
Heilfasten nach Buchinger ist Kompaktfasten über mehrere Tage, getragen von Tee, Wasser, milder Gemüsesuppe und frisch gepressten Säften. Die F.X. Mayr-Methode setzt auf Schonung über eine milde, leicht verdauliche Kost und auf die Kauschulung, also gründliches, bewusstes Kauen. Beide Methoden sind seriös und etabliert; der Unterschied liegt in Ablauf und Schwerpunkt, nicht in den Indikationen.
Nein. Intervallfasten, etwa im 16/8-Rhythmus, wechselt Ess- und Fastenfenster im Tagesablauf und lässt sich dauerhaft in den Alltag integrieren. Heilfasten nach Buchinger ist Kompaktfasten über mehrere zusammenhängende Tage. Intervallfasten ist kein Ersatz für das Kompaktfasten, sondern die Form, dessen Wirkung in den Alltag zu tragen.
Allen Fastenarten gemeinsam ist das Ziel der Reinigung und Erneuerung. Im Körper laufen dabei zwei Prozesse: die Umstellung auf Fettverbrennung mit Ketonkörpern und die Autophagie, das zelluläre Recycling, für dessen Erforschung Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Die Methoden setzen unterschiedliche Akzente auf demselben Grundgedanken.
Nein, die Fastenarten lassen sich nicht in eine Sicherheits-Rangfolge bringen. Buchinger und F.X. Mayr sind beide seriös und etabliert und unterscheiden sich in Ablauf und Schwerpunkt, nicht in einer Sicherheitsfrage. Bei gesundheitlichen Anliegen, chronischen Erkrankungen oder laufender Medikation gehört die Frage, welche Form passt, in die ärztliche Klärung.
Am Naturhotel Tannerhof wird nach Buchinger gefastet, seit über 70 Jahren ärztlich begleitet. Intervallfasten kommt als empfohlene Anschlussform hinzu, um die Wirkung einer Fastenwoche in den Alltag zu übersetzen. Der Ablauf wird im ärztlichen Aufnahmegespräch individuell abgestimmt; den konkreten Rahmen zeigt das Programm Body Detox.
Quellen
- Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e. V. (ÄGHE): Leitlinien zur Fastentherapie (Konsens 2002, Update 2013).
- de Cabo R., Mattson M. P.: Effects of Intermittent Fasting on Health, Aging, and Disease, New England Journal of Medicine 2019;381:2541–2551 (DOI 10.1056/NEJMra1905136).
- Mayr-Kuren.de: Fasten nach F.X. Mayr mit der Milden Ableitungsdiät – Prinzip der Schonung, milde Ableitungsdiät und Kauschulung.
- Wilhelmi de Toledo F., Grundler F., Bergouignan A., Drinda S., Michalsen A.: Safety, health improvement and well-being during a 4 to 21-day fasting period in an observational study including 1422 subjects, PLOS One, 2019.
- The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2016, Yoshinori Ohsumi: for his discoveries of mechanisms for autophagy.
- Hauseigene Quellen: Naturhotel Tannerhof, Die Buchinger-Methode und Body Detox.
Hinweis: Dieser Artikel ordnet die bekanntesten Fastenarten sachlich ein und beschreibt die Haltung und Praxis des Naturhotels Tannerhof zum Heilfasten nach Buchinger. Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Eine telefonische ärztliche Vorberatung ist auf Anfrage möglich.









