Übernachten im Turm: Die besonderen Zimmer des Tannerhof
Vom Holzturm bis zu den Lufthütten: Zimmer mit echtem Charakter

Der Tannerhof bietet außergewöhnliche Unterkünfte in Bayern: vier preisgekrönte Hüttentürme von Florian Nagler, fünf historische Lufthütten aus dem Gründungsjahr 1905, die elf Quadratmeter kleinen Kammerl sowie charaktervolle Klassiker wie Baumallee-, Alm- und Berge-&-Seen-Zimmer. Alle verzichten bewusst auf Fernseher, die Hütten und Türme zusätzlich auf WLAN.
Das Wichtigste in Kürze
- Die vier Hüttentürme von Florian Nagler wurden für ihr nachhaltiges Konzept im Jahr 2013 mit dem Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet.
- In den fünf historischen Lufthütten von 1905 wird die Fastentradition des Hauses lebendig – ganz bewusst ohne WLAN und Fernseher.
- Die Kammerl bieten auf nur elf Quadratmetern eine radikale Antwort auf die Frage, wie wenig Raum ein erholsamer Urlaub benötigt.
Die Hüttentürme: Übernachten im Holzturm am Hang
Wer nach einer außergewöhnlichen Unterkunft in Bayern sucht, begegnet schnell dem prägnantesten Motiv unseres Hauses. Am sanft ansteigenden Berghang über dem Naturhotel Tannerhof stehen vier schlanke Holzkonstruktionen, die sich behutsam in die alpine Landschaft einfügen. Entworfen wurden die Hüttentürme im Jahr 2011 von dem renommierten Architekten Florian Nagler. Ihr Bauprinzip entspringt einer tiefen ökologischen Überzeugung: Anstatt wertvollen Almboden durch breite Fundamente zu versiegeln, stapeln wir jeweils drei kompakte Doppelzimmer vertikal übereinander. So wächst der Raum in die Höhe statt in die Breite, und die alpine Natur darf weiterhin ungestört atmen.
Jeder dieser Türme beherbergt drei separate Doppelzimmer von jeweils etwa 26 Quadratmetern, die als eigenständige Rückzugsorte konzipiert sind. Im Inneren regiert ein minimalistischer Charakter, der ganz vom warmen Duft des Vollholzes und der haptischen Qualität natürlicher Materialien lebt. Große, deckenhohe Glastüren öffnen den Blick ins Tal und führen hinaus auf den privaten Freisitz, der jeder Ebene ihre ganz eigene Perspektive auf die umgebenden Berge schenkt. Die Reduktion ist hierbei kein Zufall, sondern ein Versprechen: Auf Fernseher haben wir bewusst verzichtet, und auch einen WLAN- oder LAN-Anschluss sucht man in den Türmen vergeblich. Es ist die bewusste Abwesenheit digitaler Reize, die den Raum öffnet, um bei sich selbst anzukommen.
Die Lufthütten von 1905: Wo die Fastentradition wohnt
Die historische Keimzelle des Hauses liegt am sanft ansteigenden Berghang, umgeben von dichten Bergwäldern und weiten Wiesen. Bereits bei der Gründung im Jahr 1905 durch das Ärztehepaar von Mengershausen suchten die ersten Gäste hier die Sommerfrische und die unberührte Natur. Diese fünf Lufthütten stehen bis heute für die tiefen Wurzeln unserer Philosophie, die untrennbar mit dem Heilfasten verbunden ist. Es sind urige, behutsam renovierte Holzhäuschen am Hang oberhalb der Hauptgebäude, in denen die Zeit auf heilsame Weise stillzustehen scheint. Hier oben wird auf einfache Art greifbar, wie wenig Raum ein Mensch braucht, um ganz bei sich anzukommen.
- Einfache Gemütlichkeit auf 16 bis 22 Quadratmetern, aufgeteilt in Einzel-, Doppel- und Grandhütten.
- Eine eigene, wettergeschützte Veranda mit weitem Blick über das idyllische Leitzachtal.
- Bewusster Verzicht auf digitale Ablenkung: In den Hütten gibt es absichtlich kein WLAN und keinen Fernseher.
- Maximal fünf Gehminuten vom Haupthaus entfernt, für ein harmonisches Zusammenspiel aus einsamer Höhenluft und Gemeinschaft.
Wer sich für eine der Lufthütten entscheidet, wählt eine bewusste Reduktion und die vielleicht intensivste Form des Rückzugs am Tannerhof. Ohne das ständige Rauschen der digitalen Netze entfaltet sich hier ein wohltuender Freiraum für Gedanken und Entlastung. Es ist die ideale Unterkunft für Menschen, die während einer regenerierenden Auszeit oder einer Fastenwoche eine ungestörte Verbindung zur Natur suchen, getragen vom leisen Wind in den Baumkronen und dem Duft von sonnenwarmem Holz.

Die Kammerl: Elf Quadratmeter radikale Konsequenz
Wenn wir über die Architektur des Tannerhofs sprechen, sprechen wir über Charaktere. Die Kammerl, gelegen im historischen Jahrhundertwende-Haus der Neuen Tann, sind vielleicht unser radikalster Entwurf, der zeigt, wie sich traditionelle und minimalistische Architektur auf unserem Hof verbinden. Sie stellen eine scheinbar einfache Frage: Wie wenig Raum benötigt ein Mensch für eine tiefgreifende Erholung? Unsere Antwort darauf misst genau elf Quadratmeter. Es ist ein bewusster Verzicht auf das Überflüssige, der jedoch nichts mit Entbehrung zu tun hat. Vielmehr öffnet diese Reduktion den Blick für das Wesentliche, während draußen die bayerischen Alpen ruhen.
- Ein Bett für klaren, ungestörten Schlaf
- Ein Tisch und ein Stuhl als Einladung zur Einfachheit
- Ein Schrank, ein Sessel und ein winziges Bad
- Ihr Gepäck – am besten nur ein einziger Koffer
Diese klösterlich anmutende Schlichtheit macht die Kammerl zu einem idealen Rückzugsort für alle, die eine Auszeit vom digitalen Rauschen suchen. Wie in unseren Hütten und Türmen gibt es hier absichtlich kein WLAN und keinen Fernseher, um die Reizüberflutung des Alltags konsequent auszusperren. Die Einfachheit des Raumes korrespondiert wunderbar mit unseren gesundheitlichen Programmen, etwa einer bewussten Auszeit oder der Zimmerwahl für eine Fastenwoche am Tannerhof. Wer sich auf diese elf Quadratmeter einlässt, erfährt schnell, dass der eigentliche Gewinn nicht in der Quadratmeterzahl liegt, sondern in der gewonnenen inneren Weite.

Baumallee, Alm, Berge und Seen: Die charaktervollen Klassiker
Während die Hüttentürme und Lufthütten als architektonische Solitäre am Hang thronen, entfaltet sich in den historischen Gebäuden des Tannerhofs eine ganz andere, vertraute Geborgenheit. Diese Zimmer sind keine standardisierten Einheiten, sondern gewachsene Räume mit eigener Geschichte, die wie eine Tankstelle für Stadtmenschen mit leeren Akkus wirken. Wer hier wohnt, spürt die Verbindung aus alter Bausubstanz und feinsinnigem, modernem Handwerk. Über den Wipfeln der Orangerie etwa finden sich die Baumallee-Zimmer. Sie wecken mit ihren Westbalkonen, die weit über das stille Leitzachtal blicken, ein feines Retro-Gefühl. Ausgestattet mit Schreibtischen von Roche Bobois und weichen Missoni-Textilien verbinden sie das Gestern mit dem Heute.
Ein gänzlich anderes Erleben offenbart sich in der Alten Tann. Wo einst das bäuerliche Leben pulsierte, laden heute die Almzimmer zu einer behutsamen Auszeit ein. Breite Dielen aus Altholz, schwere Leinenvorhänge und kühle Steinzeugfliesen prägen diesen Charakter. Besonders die Variante Mariandlalm zieht mit ihrer großzügigen Glasfront die Natur und das Licht der bayerischen Voralpen direkt an das Bett. Ein paar Schritte weiter, in der um die Jahrhundertwende erbauten Neuen Tann, atmen die Berge-&-Seen-Zimmer die Luft der klassischen Sommerfrische. Mit Eichenparkett, Bolich-Lampen und historischen Bauernmöbeln zeigen sie, wie zeitlos gute Gestaltung altert.
- Die Baumallee-Zimmer: Eleganter Retro-Stil mit großem Westbalkon über dem Leitzachtal, ideal für den weiten Blick am Abend.
- Die Almzimmer: Urige Gemütlichkeit mit Altholzböden und traditionellen Laubenbalkonen inmitten des historischen Einfirsthofs.
- Die Berge-&-Seen-Zimmer: Klassische Sommerfrische mit restaurierten Bauernmöbeln und warmem Eichenparkett im Jahrhundertwende-Haus.
Jeder dieser Klassiker folgt einer eigenen Logik des Rückzugs. Ohne die bewusste Reduktion der Hütten aufzugeben, bieten sie eine beruhigende Basis für Ihren Gesundheitsurlaub, in dem der Geist seinen Freiraum findet.
FAQs
Gesundheitsprogramme am Tannerhof
Body Detox Heilfasten
Mental Resilience
Longevity
Immune Booster
Aesthetics
"Ich fühle jene Leichtigkeit, die ich lange vermisst habe"
ELLE Magazine











